Pornos von Top-Studierenden
Der Begriff Ivy League steht für die Top-Elite US-amerikanischer Bildungseinrichtungen. Nicht zuletzt aus Kino und TV sind Namen wie Harvard, Yale oder Columbia University auch hierzulande einem breiten Publikum bekannt
Meist sind die Veröffentlichungen derartiger Spitzenunis nur etwas für Akademiker und haben einen eher geringen Unterhaltungswert (von dem Bildanteil einmal ganz zu schweigen). Das es jedoch auch ganz anders sein kann, zeigt eine Reihe von erotischen Magazinen im Hochglanzformat, die von StudentInnen der Top-Hochschulen herausgebracht werden.
Auch wenn diese ehrwürdigen Unis gemeinhin als eher prüde und ein wenig spiessig gelten, gehen die heissen Blättchen in der Regel als offizielle Publikationen durch - ein Aspekt auf den die Studierenden Wert legen. Man will sich einmal von einer anderen Seite zeigen - und was da gezeigt wird, kann sich wirklich sehen lassen.
Die Titel der Erotikjournale zeugen von der Kreativität der Elitestudenten. So erscheint in Harvard das Magazin H-Bomb. Neben der Lesart H für Harvard und Bomb für (Sex)Bombe(n) ist hier noch mindestens eine weitere Interpretation möglich: wie eine Wasserstoffbombe gelingt es auch dem Magazin, auf hohem technischen Niveau ein wenig Schmutz in die Umgebung zu bringen.
Natürlich sind die meisten Hefte eher ästhetisch als schmutzig aufgemacht. Es geht um das Spiel mit der sexuellen Phantasie der Betrachter. Wer unter dem Titel Harvard Vaginas explizite Fotos der Vulva amerikanischer Studentinnen erhofft, wird vielleicht ein wenig enttäuscht. Die Studenten knipsen Gegenstände der Natur wie Früchte und Blüten derart trickreich, dass im Kopf des Betrachters unweigerlich der Gedanke an weibliche Genitalien aufkommt. Schon der in Sachen Sex recht rege Goethe wusste bekanntlich, wie süss zwei runde Äpfel aussehen...
Die Magazine erfreuen sich (was verständlich ist) jeder Menge Beliebtheit und kommen auch den Studis auf vielfältige Weise zugute. Studenten der Ivy-Leage sind zwar jung, brauchen aber nicht unbedingt das Geld. Dafür sammeln sie neben der künstlerischen auch jede Menge Erfahrung im Business - bei Vertrieb und Marketing der selbstverlegten Sexheftchen.
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Deutsche Studenten nackt
Auch hierzulande erfreuen sich erotische Aufnahmen von Studentinnen und Studenten seit längerem grösster Beliebtheit. Ein Beispiel der ersten Stunde ist der Aktkalender der Bremer SportstudentInnen.
Aus einer Idee während der Studentenproteste und Streiks in 2004 geboren, erscheint der Kalender regelmässig und hat bereits Nachahmer gefunden. Auch die Nacktbilder der deutschen Studis sind eher ästhetisch als vulgär und pornografisch, aber das verstärkt eher den erotischen Kribbel beim Betrachten. Wo man nichts genaues sieht, beginn das Kopfkino um so heftiger zu laufen. Besser kann man kaum durch das neue Jahr geleitet werden - oder etwa doch?


























